Den Stein des Unfriedens, des Krieges und des Hasses? Den Stein der Krankheit und Einsamkeit, des Hungers? Den Stein der Trennung und Lieblosigkeit, der Lüge? Den Stein der Machtlosigkeit und der Ungerechtigkeit? Den Stein der Gottlosigkeit, der Verzweiflung, des Todes?
Der Stein des Krieges bedrückt unsere Herzen, die Bitte um Frieden füllt unsere Gebete. Christus, der auferstandene Herr, besiege alle todbringenden Mächte unserer Tage. Die Kraft und das Wort Christi „Der Friede sei mit euch!“ schenkt uns Hoffnung und Zuversicht. In diesem Vertrauen wünschen Ihnen die Schwestern von Maria Stern eine gesegnete Heilige Woche und ein gnadenreiches, frohes Osterfest.

„Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen?“ (Mk 16,3)
Wer kann die Last, die uns am Leben hindert aus dem Weg räumen?
Wer nimmt die Steine aus den Herzen der Menschen, dass sie miteinander ihr Leben gestalten?
In Christi Auferstehung ist mir die Last genommen, dass mein Leben sinnlos sein könnte.
Durch die österliche Erfahrung kann ich neu leben in der Freiheit der Kinder Gottes.
Die Grenzen dieser Welt und meine eigenen Grenzen sind in seiner Auferstehung ein für alle Mal überwunden.
Christus ist auferstanden. Halleluja!
Reinhard Röhrner

„Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen“.
Bernhard von Clairvaux

„Im Glanz der Ostersonne bekommen die Geheimnisse der Erde ein neues Licht.“
Friedrich von Bodelschwingh
Foto: Sr. M. Fatima Döring/privat
