Buon giorno, buona gente!
„Guten Tag, ihr lieben, guten Leute!“ – Mit diesem Gruß des hl. Franziskus heißen wir Sie sehr herzlich willkommen in unserer Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Maria Stern in Augsburg. Wenn Ihre Augen durch die Räume unserer Themen gehen, dann spüren Sie den Geist franziskanischen Lebens, seit 765 Jahren an diesem Ort, mitten in dieser Stadt. Und aus unseren Bildern erfahren Sie, dass wir durch unsere brasilianischen und mosambikanischen Mitschwestern Teil der Weltkirche sind.
pace e bene – Friede und alles Gute
Aktuelles
Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis
„Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis, er, der das All zusammenhält, kennt jede Stimme.“
Buch der Weisheit 1,1-12
Pfingsten ist das Fest der Ausgießung des Geistes Gottes auf die Jünger Jesu, auf uns, auf die ganze Welt. Im Sturm und in Feuerzungen wurde seine Ankunft sichtbar; bei der Taufe Jesu schwebte der Geist Gottes im Zeichen einer weißen Taube auf ihn herab, schwebend; mit weit geöffneten Flügeln umspannt er den ganzen Erdkreis; im stillen Gebet erfüllt er uns mit Trost, Kraft und Hoffnung. Er kennt auch unsere Stimme.
Wir Schwestern von Maria Stern wünschen Ihnen, wünschen Dir, durch das spürbare Erleben der Gegenwart des Heiligen Geistes ein frohes, segensreiches Pfingstfest.
„Wer wird uns den Stein wegwälzen?“
Den Stein des Unfriedens, des Krieges und des Hasses? Den Stein der Krankheit und Einsamkeit, des Hungers? Den Stein der Trennung und Lieblosigkeit, der Lüge? Den Stein der Machtlosigkeit und der Ungerechtigkeit? Den Stein der Gottlosigkeit, der Verzweiflung, des Todes?
Der Stein des Krieges bedrückt unsere Herzen, die Bitte um Frieden füllt unsere Gebete. Christus, der auferstandene Herr, besiege alle todbringenden Mächte unserer Tage. Die Kraft und das Wort Christi „Der Friede sei mit euch!“ schenkt uns Hoffnung und Zuversicht. In diesem Vertrauen wünschen Ihnen die Schwestern von Maria Stern eine gesegnete Heilige Woche und ein gnadenreiches, frohes Osterfest.
800 Jahre Franziskus von Assisi
Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns, wenn Sie mit uns in diesem Jahr das FranziskusJubiläum feiern. Der große Heilige starb am Abend vor dem 4. Oktober 1226 im Kreis seiner Brüder in dem kleinen Portiuncula-Kirchlein bei Assisi. Über seinem Grab erhebt sich die Basilika San Francesco = Ober- und Unterkirche. Zum 4. Oktober 2025 veröffentlichte Papst Leo XIV. sein erstes apostolisches Schreiben „Dilexi te – Über die Liebe zu den Armen.“
Renovierung der Sternkirche
Seit September 2025 ist unsere Sternkirche wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Die Vorbereitungsaktionen und den Beginn zeigten wir in einem Videobericht. Nun schildert ein zweites Video den guten Verlauf der Arbeiten und gewährt einen Einblick in die Restauration der Heiligenfiguren und der Deckenfresken.
Christi Geburt vor der Sternkirche
Wir Schwestern vom Kloster Maria Stern wünschen Ihnen ein gnadenreiches, frohes Weihnachtsfest und einen gottgesegneten Weg durch das neue Jahr! Für uns ist der 1. Januar 2026 das Eingangstor zum 450. Jahr des Bestehens unserer Sternkirche. Seit dieser Zeit ist Christus, der menschgewordene Sohn Gottes, hier anwesend und wird hinausgetragen, um Vielen neue Menschwerdung zu schenken. Möge er uns allen und unserer dunklen Welt neues Licht und Frieden bringen.
Wir möchten erinnern, dass wegen der Renovierung der Kirche an den Weihnachtsfeiertagen leider keine Gottesdienste gefeiert werden können. (mehr …)
22. November: Adventbasar zugunsten unserer Missionstätigkeit in Brasilien und Mosambik
Wenn Sie Ihre Wohnung schmücken zur Einstimmung auf die besinnlichen Adventwochen, dann besuchen Sie vorher im Kreuzgang unseres Klosters Maria Stern, Sterngasse 5, am Elias-Holl-Platz, unseren Adventbasar. (mehr …)
Impuls
„Passionsblume“
„Passiflora incarnata“ = Fleischgewordene Passionsblume.
Die eindrucksvolle Blüte bekam ihren Namen, weil die meist blau-weißen, in einem Strahlenkranz angeordneten Blütenblätter an die Dornenkrone Christi erinnern. Die fünf Staubgefäße symbolisieren die fünf Wunden. Und in den 3 Narben sah man die drei Nägel, mit denen Jesus ans Kreuz genagelt wurde.
In der Frühzeit war man fest überzeugt, dass es im Paradies keine Dornen gab. Gott lässt sie entstehen infolge der Abkehr des Menschen von Gott: „Die Erde soll dir Disteln und Dornen tragen …“ Gen 3,18
Ist dann die Passionsblume in ihrer Pracht nicht eine wunderbare Offenbarung, ein „fleischgewordenes“ Zeichen, dass uns die Dornenkrone Christi, sein Kreuz, seine Erlösungstat das Paradies wieder geöffnet, uns ewiges Leben erwirkt hat, dass die gesamte Schöpfung erlöst wird. Leid und Kreuz, erlittener Hohn und Spott sind verklärt und verkünden ewige Freude.
Unsere Mission: füreinander beten
vom SternDer Stern ist uns Symbol für die beharrliche Suche nach Gott, nach dem Licht Christi.
durch Mariadie wir als Mutter Jesu Christi verehren. Sie ist uns Vorbild der Hingabe, der Gottesliebe und unsere Patronin. Im täglichen Rosenkranz rufen wir sie an als unsere große Fürbitterin – für uns und für alle, denen wir zu beten versprochen haben.
Franziskus
durch das reiche Erbe seiner Spiritualität, die uns zur liebenden Einheit mit dem Dreifaltigen Gott inspiriert und anregt zur geschwisterlichen Gemeinschaft mit der gesamten Schöpfung, der Kirche und mit den Armen.
Wort Gottes
in der Betrachtung der Heiligen Schrift finden wir die Treue und Nähe, die Größe und Liebe Gottes, der uns führt und liebt, der uns verzeiht und sendet.
Anbetung
Vor dem menschgewordenen Gottessohn im Allerheiligsten Sakrament des Altares erfüllt uns seine Gegenwart mit Lob und Dank, dürfen wir ihm stellvertretend im Gebet alle suchenden, leidenden Menschen, die große Not der Welt ins Herz legen.
Kirche
Durch unser Eingebundensein in die katholische Kirche stehen wir in der täglichen Eucharistiefeier, im Stundengebet während des ganzen Kirchenjahres immer in Verbindung mit der Pfarrei, mit der gesamten Weltkirche, nehmen teil an den Sorgen, Spannungen und theologischen Auseinandersetzungen unserer Zeit. In unserer Teilhabe am Leib Christi bewirke unser Glaube, unser Gebet, dass sein Wille geschehe, sein Reich komme!
In der Liebe zur Welt
und zu bedürftigen, gefährdeten Menschen, seien sie uns im Herzen ganz nahe oder räumlich weit in der Ferne. Trotz täglich schlimmer Nachrichten müssen wir offen und interessiert bleiben. Die Probleme der modernen Welt ins fürbittende, ins persönliche wie ins gemeinschaftliche Gebet mitnehmen und praktische Hilfe zu leisten, sind spirituelle Aufgaben, sind MISSION.






